Was ist StuSie ?

StuSie ist einerseits Stuvenborn, andererseits Sievershütten, zwei Dörfer im Kreis Segeberg, der wiederum im nördlichsten Bundesland Schleswig-Holstein liegt. Das Besondere an diesen beiden Ortschaften ist, dass sie direkt ineinander übergehen. Genau auf der Grenze findet man den StuSie-Sportplatz, das Waldstadion.

Eine kleine StuSie-Historie

1910 gründete sich der „Deutsch-Völkische-Turnverein Stuvenborn". Zwei Jahre später entstand im Nachbarort die „Sievershütter Turnerschaft von 1912". Im Sinne der Lehren Turnvater Jahns wurde in den beiden Vereinen vor allem das Geräteturnen, Leichtathletik, Ringen und Gewichtheben sowie das Faust- und Schlagballspiel betrieben.

Bereits 1927 schenkte Margarethe Thies der sporttreibenden Jugend Stuvenborns das Grundstück des heutigen „Waldstadions". Auf ihm wurden schon bald einige Sportfeste und sogar ein Bezirksturnfest ausgetragen, bevor das freie Vereinsleben durch das NS-Regime gänzlich unterdrückt wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde nur ein Verein als „TuS Sievershütten von 1912" wiederbelebt. Mit Feld-Handball, Tischtennis, Boxen und Turnen begann am 18. August 1947 der Neuanfang. Als die Rufe nach einem geeigneten Fußballplatz immer zahlreicher wurden, erinnerte man sich an die Sportkoppel, die dem Stuvenborner Kleingartenverein zwischenzeitlich als Kartoffelacker diente. Da die Fläche laut Urkunde aber nur den Stuvenbornern zur Verfügung stand, verlangten diese zur freien Nutzung durch den TuS die Umbenennung des Vereins. Am 5. Juni 1959 versammelte man sich daher im Gasthof Stuvenborn und begründete den „Turn- und Sportverein Stuvenborn-Sievershütten von 1912 e.V.", kurz „TuS StuSie".

Der Neubau einer Halle in Sportplatz-Nähe ist für das Jahr 2005 im Kreisentwicklungsplan aufgenommen worden. Für den Bau einer eigenen Halle setzt sich der Verein „Halle für Alle" ein.

Anfahrt

Der Weg nach StuSie

StuSie liegt östlich von Bad Bramstedt, Kaltenkirchen und Henstedt-Ulzburg, die jeweils über die A7 bestens zu erreichen sind, süd-westlich von Bad Segeberg (A21) sowie nord-westlich zu Bad Oldesloe (A1) und wird durch diese Städte quasi eingerahmt